abgesetzt
Hessenliga Saison 2025/26
Rückrunde
Ergebnisse auf einem Blick
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2 : 0
4 : 3
1 : 3
2 : 3
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4 : 2
2 : 2
1 : 3
4 : 3
2 : 4
4 : 2
3 : 1
3 : 1
3 : 3
1 : 0
0 : 1
2 : 6
2 : 2
2 : 4
Hinrunde
:
4 : 0
1 : 6
4 : 3
Spiel 1
Spiel 2
Spiel 3
Spiel 4
Spiel 5
Spiel 6
Spiel 7
Spiel 8
Spiel 9
Spiel 10
Spiel 11
Spiel 12
Spiel 13
Spiel 14
Spiel 15
Spiel 16
Spiel 17
Spiel 18
Spiel 19
Spiel 26
Spiel 21
Spiel 22
Spiel 23
Spiel 24
Spiel 25
Spiel 27
Spiel 28
Spiel 29
Spiel 30
Spiel 31
Spiel 32
Spiel 33
Spiel 34
Spiel 20
Bisher eingesetzte Spieler
2
4
3
1
2
0
3
0
3
5
2
5
0
2
2
3
0
3
Rot-Weiß Walldorf schnuppert am Punktgewinn gegen Eintracht
Fußball-Hessenligist Rot-Weiß Walldorf hat dem Spitzenreiter Eintracht Frankfurt U21 einen großen Kampf geliefert, stand am Ende aber mit leeren Händen da. Beim 2:3
(1:2) bot die Mannschaft von Trainer Artur Lemm dem Favoriten Paroli und war einem Punktgewinn ganz nah. Entscheidend waren jedoch drei Gegentreffer nach
Standardsituationen.
„Das war das erwartete intensive Spiel gegen einen sehr, sehr guten Gegner", sagte Eintracht-Coach Dennis Schmitt nach der Partie und lobte die Leistung der Gastgeber.
Während seine Mannschaft im ersten Durchgang eine höhere Führung verpasste, steigerte sich Walldorf nach der Pause deutlich. Lemm sprach von einer „unfassbar guten
Energie" seines Teams in Halbzeit zwei - ärgerte sich jedoch über die Entstehung der Gegentore: „Die müssen wir besser verteidigen."
Dabei hatte Walldorf einen Traumstart erwischt. Nach acht Minuten flankte Hendrik Sexauer von links, die Frankfurter Abwehr klärte zu kurz, und Eduard Zhakishev hatte freie
Bahn - 1:0. Allerdings wackelte die RWW-Defensive zuvor mehrfach bedenklich. Lemm bemängelte fehlenden Mut und Lösungen gegen das Frankfurter Pressing, sah aber
auch, dass sich seine Elf zunehmend „freigeschwommen" habe. Eine weitere scharfe Hereingabe von Sexauer verpasste Zhakishev nur knapp (19.).
Statt einer möglichen höheren Führung fiel der Ausgleich: Keito Kumashiro profitierte von einem Missverständnis in der Walldorfer Hintermannschaft und traf unbedrängt zum
1:1 (25.). Nur drei Minuten später drehte Frankfurt die Partie. Eine verlängerte Ecke von Nico Ochojski erreichte am zweiten Pfosten Alexander Staff, der hoch ins lange Eck
vollendete - 1:2. Zwei Standards, zwei Gegentreffer - sehr zum Unmut Lemms.
Nach dem Seitenwechsel stemmte sich Walldorf gegen die Niederlage. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff verlängerte Benedikt von Hagen einen weiten Einwurf von Matteo
Enders, Bennett Kruse wuchtete den Ball aus der Drehung zum 2:2 ins Netz (55.). Die Gastgeber drängten nun auf mehr, hatten Pech, als Sexauer nur den Pfosten traf (67.).
Doch erneut schlug Frankfurt nach einer Standardsituation zu: Nach einer Ochojski-Ecke war Kumashiro zur Stelle und markierte das 2:3 (69.). Trotz aller Bemühungen
gelang Walldorf in der Schlussphase kein weiterer Treffer mehr.
So blieb am Ende die Erkenntnis, dass Rot-Weiß Walldorf dem Tabellenführer alles abverlangt hatte - und doch ohne den verdienten Lohn dastand. Ein möglicher
Punktgewinn war zum Greifen nah, doch die Schwächen bei Standards verhinderten die Überraschung.
RW Walldorf - Eintr. Frankfurt U21 2:3
Tore: 1:0 Zhakishev (8.), 1:1 Kumashiro (24.), 1:2 Staff (28.), 2:2 Kruse 55.), 2:3 Kumashiro (69.)- SR: Kevin Steinmann.
Walldorf: Wieszolek, v. Hagen, Sexauer (84. Belachemi), Babot, Voett, Zhakishev (74. Neukirch), Fazal (65. Atug), Enders, Redl, Kruse (90. Fröls), Scholze.
Frankfurt: Siljevic, Kirchhoff, Is (90. Hanashiro), Starodid, Awusi Boddien (62. Yilderim), Wünsch, Boakye Osei (62. Dills), Etse, Ochojski, Kumashiro, Staff (76. Bauer).

RW Walldorf will Scharte aus dem Hinspiel auswetzen
Die Hessenliga-Fußballer von RW Walldorf wollen im Rückspiel beim CSC Kassel Wiedergutmachung betreiben. Im Hinspiel sah lange alles nach einem Erfolg für die Rot-
Weißen aus: Bis zur 85. Minute führte Walldorf mit 2:1, ehe die Partie noch komplett kippte und der CSC am Ende mit 4:2 gewann.
„Diese Scharte wollen wir unbedingt auswetzen“, sagt RW-Trainer Artur Lemm vor dem Duell am Sonntag (8.) um 15 Uhr. Die Erinnerung an den späten Einbruch sitzt noch
immer tief - umso größer ist der Wunsch, es diesmal besser zu machen.
Aktuell steht Walldorf auf Rang sieben der Tabelle. Für die verbleibenden 13 Saisonspiele hat sich die Mannschaft intern ein klares Ziel gesetzt. Details will Lemm zwar noch
nicht verraten, doch der Coach spürt eine besondere Stimmung in seinem Team. „Ich habe wirklich das Gefühl, dass alle heiß sind auf diese Restrückrunde“, erklärt er. In der
Mannschaft sei derzeit „eine enorme Energie“ zu spüren.
Mit dieser Dynamik will die Lemm-Elf auch in Nordhessen auftreten. Gleichzeitig fordert der Trainer höchste Konzentration. „Wir müssen mit maximal großer Wachsamkeit
spielen“, betont er.
Denn der CSC Kassel verfügt trotz seiner aktuellen Platzierung im Tabellenkeller über viel Erfahrung. Mehrere Spieler haben jahrelang in der Regionalliga gespielt, darunter
Jon Mogge, Nils Stendera oder Nico Schrader. Der spielende Co-Trainer Alban Meha brachte es sogar bis in die Bundesliga beim SC Paderborn.
Für Walldorf wird es daher darauf ankommen, die eigenen Stärken konsequent auf den Platz zu bringen. „Wir müssen unsere Prinzipien wieder zu 100 Prozent umsetzen“,
sagt Lemm. Gelingt das, soll diesmal die Revanche für das bittere Hinspiel gelingen.